B L A N K W A F F E N
DAS FORUM FÜR SAMMLER & INTERESSIERTE
unter dem Dach der
Deutschen Gesellschaft für Heereskunde e.V.
 
 

1849

original Thema anzeigen

 
26.12.25, 19:33:34

blacky21

geändert von: joehau - 27.12.25, 23:12:13

Ich möchte hier zwei Säbel der Fa. S&K vorstellen. Diese Firma war recht rege bei der
Entwicklung neuer Waffen. Sie sind beide 1849 und S&K gestempelt. Als TT-Stempel kam
beim Garde-Husarensäbel auf der Unterseite der Parierstange der Stempel I.E.N.I20
zum Einsatz. Der Versuchssäbel für berittene Offiziere hat keine weiteren Stempel.
26.12.25, 19:35:38

blacky21

Unter dem TT-stempel ist noch ein Rest eines anderen Stempels.
26.12.25, 20:33:27

Ulan13

Sehr schöne und interessante Waffen, vielen Dank für's Zeigen und

Grüße vom Ulanen
27.12.25, 08:58:17

fritz1888

Schöne Säbel, danke!
Hat der Garde-Husarensäbel eine zusätzliche FW49 Marke im Klingenrücken?
27.12.25, 11:24:20

blacky21

1849 befindet sich nur auf der Vorderseite der Klinge.Anscheinend war es bei frühen Ausführungen üblich.
27.12.25, 17:56:48

fritz1888

geändert von: fritz1888 - 27.12.25, 18:03:31

Zitat von blacky21:
1849 befindet sich nur auf der Vorderseite der Klinge.Anscheinend war es bei frühen Ausführungen üblich.


Hier ein paar Überlegungen zu den Stempeln auf dem gezeigten Garde-Husarensäbel:




Es handelt sich zweifelsohne um das Modell, das wir als Garde-Husarensäbel kennen, aber es fehlen die Hinweise darauf, dass das hier gezeigte Exemplar Verwendung bei den preußischen Garde-Husaren gefunden hat.

Wenn wir uns aber nun in Erinnerung rufen, dass dieses Säbelmodell auch in anderen Ländern Verwendung fand, dann könnte es sich bei dem hier gezeigten Exemplar um einen Säbel für den Export handeln. Über ein dänisches bzw. schleswig-holsteinisches(?) Exemplar mit Fingerschlaufen-Öse am Griffring wurde hier berichtet und über die Verwendung in den USA hier.

Es bleibt die Aufgabe, das spezielle Format des hier gezeigten Truppenstempels einem Land zuzuordnen und zu verifizieren.
27.12.25, 19:32:24

ulfberth

geändert von: ulfberth - 28.12.25, 22:20:22

Bei preußischen Truppenversuchen wurden auch Teileinheiten gestempelt, ohne daß das Regiment mit in Erscheinung tragt. Dies ist m. E. hier nicht der Fall.

Auch ist schlecht vorstellbar, daß dieselbe Eskadron so unterschiedlich gestempelt wurde. Es sei denn, es wäre in anderes Regiment.

Nur bringt die ganze Diskussion wenig, wenn nicht eine bestimmte Anzahl dieser Säbel zusammenkommt. Klingenspitze im Rücken, in der Mitte, Fingerschlaufe oder Fingerring, mit preußischen, belgischen oder anderweitigen Stempeln etc.

Gruß

ulfberth
27.12.25, 19:42:06

Schwertfeger

geändert von: Schwertfeger - 27.12.25, 19:44:13

Da schon alles wesentliche geschrieben ist, lösche ich meine Anmerkung.
28.12.25, 06:36:38

blacky21

geändert von: joehau - 28.12.25, 18:41:57

Ich glaube, ich wurde falsch verstanden. Frühe Ausführung besagt nicht, daß es ein
militärfiskalischer Stempel ist. Ich nehme an, daß es ein Vorlege bzw. Versuchsstück ist.
Es wäre schön, wenn man mal einen Säbel mit Gardehusarenstempel zeigen würde.
Der Altstempel auf meinem Stück läßt sich leider nicht deuten.
28.12.25, 17:29:27

Friedrich2

geändert von: ulfberth - 28.12.25, 22:21:08

Weitere Bilder von diesem interessanten Modell finden sich u.a. hier im Forum:

Beste Grüße
Friedrich2
 
 
Powered by: phpMyForum 4.2.1 © Christoph Roeder