28.08.09, 00:06:27
mario
Was haben nun die Luftschiffer gehabt, ist es ein Fehler in dem Buch???
Sehe ich auf dem Bild ein Funker (Telegraph)?
Gruß Mario
28.08.09, 05:05:28
Ruhrpottpreuße
Also, ich denke mal nicht, daß es sich um ein Telegraphenabzeichen handelt. Wie schon gesagt, gab es die nur als rotes Oval.
28.08.09, 17:19:33
limone
geändert von: limone - 28.08.09, 17:19:52
Hallo Mario,
jetzt zitiere ich nochmal Pietsch zur Bewaffnung der Luftschiffer, und dann kennst Du alles, was ich dazu herausfinden konnte (was zugegebenermaßen nicht viel ist):
"Bewaffnung: Karabiner 98, kurzes Seitengewehr 98, Berittene wie Telegraphentruppen, jedoch Anschnallsporen."
Im Forum gibt es sicher Mitglieder, die Zugriff auf weitere Informationen haben.
Tut mir leid, Dir nicht viel weiterhelfen zu können, und fabulieren führt uns ja auch nicht ans Ziel.
Grüße
Carsten
28.08.09, 23:12:10
mario
Danke Karsten,
das die Telegraphen Portepeeunteroffiziere einen A.O.S. trugen, steht für mich fest. (Beleg an meiner Wand)
Das die Luftschiffer einen hatten, steht in meiner "teuren" Literatur. Ob es stimmt ist jetzt die Frage.(aus Büchern lernt man, wenn es die richtigen sind)
Das Bild steht erst einmal im Hintergrund.
Gruß Mario
29.08.09, 06:37:04
Ruhrpottpreuße
Ich muß mich verbessern..
Kraus schreibt in "Die deutsche Armee": "Im Laufe des Krieges änderte man die auffälligen rotzen Ärmelabzeichen zunächst in feldgraue, ab Herbst 1916 in hellgraue Tuchovale mit roten Nummern."
Wenn wir hier nun rote Zahlen auf feldgrauem Grund haben, dürfte es sich bei
T8 um das Korps- und Reserve-Telegraphenabtl. 8 und bei
F8 um die Fernsprechabtl. 8 handeln
29.08.09, 14:38:54
ulfberth
Wenden wir uns nochmals der Bewaffnungsfrage zu:
Telegraphen- und Nachrichtentruppen: Offiziere den IOD, Portepee-Unteroffiziere den AOS. Bayern beide den AOS und in Sachsen den TOS.
Luftstreitkräfte: Offiziere und Portepee-Unteroffiziere den IOD, Bayern AOS.
Die Angaben sind vereinfacht. Aushilfsweise verwendete Waffen und kurze Seitengewehre im Weltkrieg sind hierbei nicht berücksichtigt.
Die Abbildungen aus dem preußischen Waffenetat von 1912.
Gruß
ulfberth